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19.
Jahrhundert
Vormärz
Hintergrund
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Heines
Eltern
1797
Kindheit
1815
Aufenthalt
in Frankfurt
1816
Aufenthalt
in Hamburg
1819
Studienzeit
Bonn /Göttingen
1821
Berlin
1823
Lüneburg/Hamburg/Göttingen
II
1824
Reise
durch Harz und Weimar
1825
Aus
Harry wird Heinrich
1826
Ein
fleißiger Schriftsteller
1831
Heinrich
in Paris
Gesellschaftliche
Stellung Heines
Werksverzeichnis
Werke
Literatur
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Heinrich
Heine (1797
- 1856)
Harry
in Berlin 1821
von Jalal
El Ayadi Klasse 10d -
31. 12. 2001
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-
- 1821
- fuhr Harry nach Berlin. Die Stadt
hatte damals 200000 Einwohner. In Berlin wurde alles
streng kontrolliert. Die königliche Polizei
kontrollierte streng mit ihren Zensurbeamten die
Zeitungen, Verlage und Theater. Politische Themen waren
in der Zeitung unerwünscht. In Berlin fängt
Harry an, regelmäßig Gedichte zu
veröffentlichen. Harry lernt den Akademieprofessor
und Herausgeber der Zeitung "Der Gesellschafter"
Friedrich Gubitz kennen, der über Harrys Gedichte
erstaunt war. In den folgenden Jahren publizierte Harry
regelmäßig im "Gesellschafter" seine
Gedichte.
-
- Die Universität Berlin erschien
ihm noch düsterer als die Stadt. Sogar die
Vorlesungen der einzelnen Professoren wurden
beobachtet.
-
- Durch die Zeitung wurden seine
Gedichte schnell verbreitet. Gubitz stellte den Kontakt
zum Verlag Masirerschen Buchhandlung her, wo im Dezember
1821 Harrys erstes Buch erschien, "Gedichte". Im April
1823 erschien bei Ferdinand Dümmler sein zweites
Buch "Tragödien, nebst einem lyrischen Intermezzo".
Natürlich musste Harry auch viel Kritik einstecken.
Die Uraufführung am 20. August 1823 von Heines
"Almansor" wurde zum Chaos. Das sollte die einzige
Inszenierung seiner Dramen bleiben. Harry war sehr
selbstkritisch und kannte die Schwächen seiner
dramatischen Versuche genau.
-
- Harry versuchte es zum ersten Mal als
Journalist. Er schrieb für die wichtigste Zeitung im
preußischen Rheinland den "Rheinisch
Westfälischen Anzeiger". Er berichtete über das
gesellschaftliche Leben in Berlin. Doch durch die Themen
die Harry bearbeitete und durch seine Schreibweise bekam
er immer Probleme mit der Zensur.
- In den Berliner Salon gewann Harry
immer mehr Anerkennung. Dort gab es keine sozialen
Schranken und man konnte problemlos über Politik und
Kunst reden. Harry war ein gern gesehener Gast im Salon
der Elise von Hohenhausen, die selbst Schriftstellerin
war. Später besuchte er den wichtigsten und
berühmtesten Salon des Ehepaars Rahel und Karl
August Varnhagen von Ense, was für Harry wie eine
zweite Heimat war. Dort traf er berühmte Dichter wie
zum Beispiel Fouqué und Chamino, die Komponisten
Bernhard und Joseph Klein .....etc.
- Harry konzentrierte sich weiterhin
auf die Universität. Er besuchte Vorlesungen von
Friedrich von Raumer und von Franz Bopp. Die indische
Poesie war für Harry immer eine wichtige Quelle,
sowie die antike Literatur und Sagenwelt. (1822) Es waren
sieben Jahre vergangen, seit die letzten
französischen Bataillone aus Deutschland fortgezogen
waren. Alles wurde wieder wie früher, und die
bürgerliche Gleichstellung wurde aufgehoben. Man
hatte wieder die Juden gegast und es
hieß:
- "Demagogen und die Juden
bedrohten alle friedlichen Deutschen und träumten
von Revolution.....".
- In Hamburg 1819, zerstörten
Burschenmitglieder die Fenster von allen Häusern, wo
Juden wohnten. Der Professor für Geschichte an der
Berliner Universität, veröffentlichte eine
Broschüre, mit der er sagen wollte, dass die "Feinde
des christlichen Glaubens von allen andern Bürgern
scharf getrennt werden, besondere Kleidung tragen und in
eigenen Stadtvierteln wohnen müssten". Die
Anhänger einer jüdisch- deutschen Reformation
forderten, dass sich ihre jüdischen Brüder
anpassen sollten. Der Unterricht in den Talmudschulen und
der Gottesdienst in den Synagogen sollte auf deutsch
gehalten werden. Sie sagten: "Es gibt deutsche
Katholiken, deutsche Lutheraner, deutsche Baptisten und
wir sind deutsche Juden.....". Der "Verein für
Kultur und Wissenschaft des Judentums" war eine Schule,
die Juden unterrichtete, damit sie "in der deutschen
Kultur heimisch würden". Einige Gründer diese
Schule baten Harry, dass er dort unterrichten sollte. Er
hatte das Angebot angenommen. Die Schüler waren sehr
beigeistert von Harrys Unterricht in Französisch,
Deutsch und deutsche Geschichte. Die Schule machte aber
bald zu, wegen finanziellen Problemen.
-
- Nach den Misserfolgen seiner Dramen
und seine Tragödien fanden keinen Regisseure und
keine Freunde, fuhr Harry nach Lüneburg zu seinen
Eltern.
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