martinschlu.de Die Stadtteile von Venedig - San Croce, Venedigs Haustür
Text und Fotos: Martin Schlu, Stand 16. Februar 2026
                                   
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Santa Croce
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San Croce
San(ta) Croce ist nach einem ehemaligen Benediktinerinnenkloster benannt, das so wie viele andere von Napoleon aufgelöst wurde. Heute ist es das westliche Stadttor zu Venedig, denn hier, am Piazzale Roma,  kommen fast alle Reisenden an. Die Busse der Reiseunternehmen oder die Shuttles von den beiden Flughäfen lassen ihre Gäste hier aussteigen, Autofahrer haben ihr Auto entweder im Tronchetto gelassen, fahren dann mit der Hochbahn hierhin zum Platz oder sie fahren direkt in die am Piazzale liegenden Parkhäuser und zahlen entsprechend mehr (ca. € 40,00/Tag).

Die Staßenbahn von Mestre hält am Piazzale und alle Vaporetti fahren hier ab. Der Piazzale Roma ist also die Schnittstelle zwischen Land und Wasserverkehr, zwischen Rad und Schiffschraube. Nur die Gondeln fahren hier nicht ab.

Schnittstelle zwischen Land und Wasser: Der piazzale roma
Schnittstelle zwischen Land und Wasser: Der piazzale roma

Der Piazzale Roma ist auch die Verbindung zwischen den Stadtteilen Cannaregio (im Norden), San Polo (im Zentrum) und Dorsoduro (im Süden). Je nachdem, wohin man will, nimmt man die Linie 1 bis San Marcuola oder die 4.1, 4.2 oder 5.2 bis Guglie und wurschtelt sich durch die Kanäle und Brücken. Es kann nervenschonender sein, beim erstenmal ein Taxi-Boot zu nehmen, aber man sollte dann mindestens mit einem Fuffi rechnen.

Nach San Polo nimmt man die Linie 1 und steigt - je nach Adresse - zwischen Rialto und St. Tomá aus. Nach Dursoduro ist man zu Fuß schneller als mit der Linie 1. Hat man seine Bleibe im südlichen Dorsoduro, ist man mit der Linie 2 über das Tronchetto schneller. Ausstieg wäre dann in San Basilio oder an der Zattere.

 Die neue Ponte de constituzione verbindet das Bahnhofsviertel mit der Piazzale Roma
Die neue Ponte de constituzione verbindet das Bahnhofsviertel mit der Piazzale Roma

Der Bahnhof Ferrovia ist der Ankunftsort für die Bahnverbindungen. Wenn man noch kein Ticket für den Vaporetto hat, ist es billiger über die neue Brücke zum Piazzale Roma zu laufen und sich da zumindest das Tagesticket zu kaufen, weil die Schalter an der Ferrovia nicht durchgängig besetzt sind. Bei knapp zehn Euro für das Einzelticket ist es Quatsch nur eine Station dorthin zu fahren. Trotzdem tun es viele.

Am Bahnhof „Ferrovia“ (eiserner Weg) halten die Züge und man kann von dort aus direkt ins Boot umsteigen
Am Bahnhof „Ferrovia“ (eiserner Weg) halten die Züge und man kann von dort aus direkt ins Boot umsteigen

Wenn man keine Bleibe in San Croce hat, ist San Croce nur eine Durchgangsstation von A nach B. Gewohnt wird hier kaum, außer in den Hotels um den Piazzale. Wartezeit im Sommer kann man aber in dem Garten des ehemaligen Klosters verbringen. Auch das ist nur wenige Minuten entfernt und hat sogar einen Kinderspielplatz (Giardini Papadopoli)
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