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Berlin-Dahlem und das Brücke-Museum Text und Fotos: Martin Schlu, Stand: 12. Januar 2026 |
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Berlin Dahlem ist eines der besseren Viertel der Stadt und entstand als Ansammlung von Hufen (Bauernhöfen) im 13. Jahrhundert. Der Dreißigjährige Krieg zerstörte die Höfe und die Dorfstruktur und lediglich ein Einwohner lebte 1652 noch hier. Der ganze Ort wurde 1671 an einen gewissen Hans von Wilmerstorff verkauft, der Dahlem wieder aufbauen und erheblich vergrößern konnte. 1799 wurden die Orte Dahlem und Schmargendorf an einen weiteren Adeligen verkauft, der es um den Ortsteil Ruhleben vergrößern konnte. Um 1841 wurde das Gebiet an den preußischen Staat verkauft und aus Dahlem wurde ein Villenort für Professoren und Wissenschaftler - ähnlich wie die Bonner Südstadt. In Lichterfelde und im Grunewald war das schon geschehen. Ab 1910 wurden Dahlem, Grunewald und Lichterfelde als Villenkolonie ausgebaut um mit den Grundstückspreisen Geld zu verdienen - eine Entwicklung, die bis heute funktioniert, denn diese Stadtteile sind bis heute teuer und angesehen. ![]() Das Brücke-Museum in Dahlem Das Brücke-Museum in Dahlem steht in dieser Tradition, ein modernes Gebäude in Waldlage. Der Berliner Künstler Karl Schmidt-Rottluff schenkte der Stadt 1964 ein Grundstück in Dahlem, damit ein Museum für die Künstler der „Brücke“ entstehen konnte. Drei Jahre später war ein von Werner Düttmann entworfenes Museum fertig und untersteht seitdem der Berliner Kukturverwaltung. Seit Beginn ist das Brücke-Museum eine nachgeordnete Einrichtung der Berliner Kulturverwaltung. ![]() nach oben |
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